Mäuse krank

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flo92
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Mäuse krank

Beitrag von flo92 » Mo Nov 11, 2019 19:57

Hallo zusammen,

weiß zwar nicht ob das hier reingehört, aber momentan hab ich ein Problem mit meinen Futtermäusen. Irgendwie haben sie sich erkältet. Am Freitag war ich auch schon beim Tierarzt, allerdings hab ich nur Engystrol und ein Pulver bekommen, von dem ich den Namen nicht mehr weiß. Antibiotika hab ich leider nicht bekommen (aus meiner Sicht wäre das aber besser, gerade bei Mäusen). Vorhin ist mir dann ein Weibchen leider recht Qualvoll eingegangen, ich hab es leider zu spät gemerkt um noch was machen zu können, das tut mir für sie richtig leid. Komisch an der ganzen Sache ist nur das die Maus, die jetzt eingegangen ist, bis kurz davor keine Anzeichen gezeigt hat, das sie krank war.

Nachdem ich allen Mäusen zusätzlich auch ein bisschen Kamillentee gegeben habe sind bei den betroffenen die Symptome auch zurückgegangen.

Was mich auch wundert, ist wie die Maus eingegangen ist. Ich kann nicht sagen, ob sie kurz vorm Tod gelähmt war, oder ob sie durch die Schmerzen verkrampft war und es kam ihr naja so wässrigen Blut aus dem Maul, was danach aussah das es aus den Lungen kam. Da es ja schonmal vorkommt das Farbmäuse Tumore bekommen und 2 Mäuse von mir auch schon welche hatten, hab ich sie dann auch abgetastet, aber nichts gespürt. Verzeiht mir die Beschreibung ich weiß, sie ist nich gerade schön.

Kurz noch etwas allgemeines wegen Antibiotika. Es sind ja wie gesagt Futtermäuse und die Standard-Antibiotika wie Baytril sind dafür offiziell ja nicht zugelassen. Ich weiß nicht ob und welche Auswirkungen das letzen Endes für Schlangen haben könnte. Gibt es dafür zugelassene Antibiotika oder kann man dafür die "normalen" verwenden.

Gruß
Flo

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Seriva Senkalora
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Re: Mäuse krank

Beitrag von Seriva Senkalora » Mo Nov 11, 2019 22:42

Antibiotika bringen nur bei bakteriellen Infektionen etwas! Lass abklären was genau die Tiere haben, ehe Du da auf Verdacht was reinpumpst. Abstrich + Antibiogramm (falls keine virale Erkrankung).

Frisch behandelte Mäuse würde ich auch nicht direkt verfüttern und kranke natürlich auch nicht.

LG
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flo92
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Re: Mäuse krank

Beitrag von flo92 » Mo Nov 11, 2019 23:15

An Antibiotika komm ich ohne Rezept ja sowieso nicht ran. Zum Tierarzt geh ich sowieso nochmal, aber dieses mal zu der Praxis, zu der ich auch mit meinen Schlangen gehe bei denen hab ich mehr vertraue (die haben mehrere Ärzte, für unterschiedliche Tiere). Irgendwas einfach aufs gerade Wohl geb ich sowieso nicht. Ich bin kein Tierarzt ich hab lediglich eine starke Vermutung, Die es zu bestätigen gilt. Denke allerdings schon das es bakteriell ist und keine Viren.

Was mir aber noch mehr Sorgen macht ist eben die eine eingegangene Maus. Es war wirklich sehr plötzlich und ohne Anzeichen. Ich hab Angst das es ansteckend sein könnte und auf die anderen übergeht bzw. übergegangen ist. Die tote Maus untersuchen zu lassen weiß ich erstens nicht, ob das was bringt und ob das mein Tierarzt macht und zweitens wird das ja auch nicht gerade günstig sein, oder? Ob das dann so sinnvoll ist...

Kranke oder frisch behandelte Mäuse würde ich sowieso nicht verfüttern, das versteht sich ja von selbst.

Wie gesagt mit Antibiotika bei Futtertieren kenn ich mich 0 aus, aber wenn ich mir als Vergleich Nutztiere ansehe gibt es da ja schon einige Einschränkungen. Und ich kann mir nicht vorstellen, das es für Haustiere "ungefährlicher" sein soll und die Nahrungsqualität schlechter sein darf. Auch wenn das jetzt nicht ganz zum Thema gehört, aber es kommt mir manchmal so vor das unsere Nahrungsmittel streng kontrolliert wird und bei den Tieren ist das wurscht was sie fressen. Mein subjektives Gefühl

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Seriva Senkalora
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Re: Mäuse krank

Beitrag von Seriva Senkalora » Di Nov 12, 2019 19:31

Du machst da echt eine ziemliche Wissenschaft draus...

Ja, man kann auch tote Mäuse obduzieren lassen. Genau da, wo man auch Schlangen hinschickt. Laboklin zum Beispiel.

Und wie gesagt. Nach der Behandlung auf jeden Fall eine Zeitlang warten vor dem Verfüttern. Wie beim Fleischvieh.

LG
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Re: Mäuse krank

Beitrag von flo92 » Di Nov 12, 2019 21:50

Mag sein, aber wenn ich etwas nicht kenne versuch ich mich eben schlau zu machen. Ich kann darin nichts schlechtes entdecken. Mag sein das ich mich nicht immer besonders gut ausdrücke und es dann mal komplizierter erscheint

Das mit der toten Maus hat sich jetzt soweit erledigt hab doch noch was gefunden. Eigentlich dachte ich diese "Linie" hätte keine Tumore mehr, naja muss ich wohl weiter beobachten.

Nach Ende der Behandlung hätte ich 4 Wochen Wartezeit angesetzt. Müsste reichen, oder? Die, die nicht betroffen und somit auch nicht behandelt habe kann ich ja eigentlich ganz normal weiter verfüttern, oder besteht Gefahr, das sie auch die Erreger in sich haben, sie aber resistent dagegen sind?

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